Das Ende des Konsums?

Das GDI Gottlieb Duttweiler Institute zeigt in einer spannenden Studie die Entwicklung auf, die (etwas provokativ ausgedrückt) zum Ende des Konsums führen kann und wo wir uns heute bereits darin befinden.


Produkte wie wir sie heute kennen, werden in naher Zukunft nicht mehr alleine physisch verfügbar sein, so die Prognose, sondern sie werden immer enger mit mentalen und digitalen Komponenten verflochten sein. So eng, dass neue Realitäten und Welten entstehen.

Bereits 1994 habe Bill Gates der Bankenwelt prophezeit, „Banking is necessary. Banks are not.“ Gates hatte die heutige Entwicklung schon vorausgesehen.

Das Zeitalter der Transformationsphase hat bereits begonnen, vieles geschieht jetzt bereits schleichend im Hintergrund und bereitet sich auf den grossen Coup vor, bis ein Unternehmen dieses Marktfähig umsetzt und ganze Branchen durchschüttelt, dann ist es plötzlich da, unumkehrbar disruptiv.

Am Beispiel der Fotografie lässt sich die Entwicklung wunderbar veranschaulichen. In den 1990er Jahren investierte jeder Haushalt eine gehörige Summe, um Erinnerungsbilder von den letzten Ferien zu entwickeln und drucken zu lassen. Damals kostete ein Bild ca. CHF 0.50 bis 0.70 ohne Garantie auf Bildschärfe oder Ergebnis. Heute kostet ein Bild quasi CHF 0.00. Die Fotografie war damals ein Milliardenmarkt. Dasselbe mit der Musikindustrie. Man erwarb für ca. CHF 20 bis 30 eine Schallplatte seiner Lieblingsband und war stolzer Besitzer dieses Tonträgers, welchen man auch seinen Freunden physich zeigen konnte. Heute hat Musik nach wie vor einen hohen Stellenwert, aber der Konsum hat sich verändert, man mietet einen Dienst und kann zeitlich begrenzt viel mehr Musik konsumieren.


Und was hat das mit der Gastronomie zu tun?

Gäste sind immer wie kritischer aber auch viel kompetenter und legen viel mehr Wert auf Wissen von Convenience, Herkunft, No-Foodwaste, Umweltschutz etc. als auf den Preis. Beruht die neue Kaufentscheidung auch auf Überzeugung, Moral und Haltung? Wie schon Warren Buffet sagte:


„Der Preis ist nicht das was du dafür bezahlst, sondern das was du dafür bekommst“.

Gäste wollen erleben und wollen nicht nur noch Nutzer oder Konsument sein. Überhaupt kommen sich der Konsument und der Produzent immer näher. Das Physische verschmilzt immer mehr mit dem Digitalen. Die Art und Weise wie Begehrlichkeiten wie auch Freude am Genuss geweckt werden, welche Lieferketten dazu genutzt werden und wie sie zum Gast gelangen, verändern sich grundlegend.

Kunden kaufen schon bald nicht mehr Turnschuhe sondern drucken sich diese selber aus. Uber hat uns vorgemacht was disruptiv bedeutet. Was geschieht gerade mit der Hotellerie und Airbnb. Was ist, wenn plötzlich private Hobbyköche beginnen selber Gastgeber zu werden und für zahlungswillige Gäste spezielle Dinner zubereiten? Was bedeutet das für die Gastronomie? Müssen Gastronomen das Essen mit neuen sinnlichen Wahrnehmungen und Emotionen inszenieren?

Das grösste Problem ist das Festklammern an (alten) Denk- und Arbeitsweisen der industriellen Welt- Die Studie zeigt auf, dass es eine neue Form von Armut geben wird - Die Datenarmut - Marktteilnehmer ohne Datenwissen, werden die zukünftigen Looser sein. Der mobile Mensch der unterwegs konsumiere und mit personaliserten Angeboten angesprochen werde (und werden wolle) werde zukünftig durch internationale Big Players mit enormen Datenvorkommen umgarnt und gewonnen. In anderen Worten, da müssen wir die Einzelhändler und KMU's jetzt ganz schnell beginnen zu investieren, denn physische Voraussetzungen für den digitalen Wandel würden jetzt geschaffen so die Studie, mit (IoT) Internet of Things, 5G um nur einige zu nennen. Es müsse an Immateriellem investiert werden, Vernetzung, Interaktion und Aufmerksamkeit.

Die Frage für die Zukunft wird sein, sind wir in der Lage aus diesen zahlreichen Technologieschüben die wir bereits heute erleben und einige erfolgreich in unser tägliches Tun integriert haben, positives daraus zu ziehen um sich neu zu positionieren. Wenn wir den Fortschritt angstbefreit annehmen und nicht versuchen diesen zu bekämpfen, dann haben wir die Chance etwas Kreatives, Starkes daraus zu machen. Das verlangt aber auch, dass wir bereit sein müssen zu experimentieren, gegenseitig zu lernen und auch Scheitern akzeptieren und dankbar verbessern.


Sehr empfehlenswert:

Hören Sie sich den Podcast an, vom GDI mit David Bosshart und Stephan Fetsch
https://soundcloud.com/gdinstitute/ende-des-konsums

und lesen Sie die kaufpflichtige Studie
Das Ende des Konsums | Wenn Daten den Handel Überflüssig machen
https://www.gdi.ch/de/publikationen/studien-buecher/das-ende-des-konsums
auch empfehlenswert:

Hören Sie sich den Podcast an,
Data is King: How to Leverage Your Consumer Insights
https://www.spreaker.com/user/foodabletv/tdc-episode-25?utm_medium=widget&utm_source=user%3A7414647&utm_term=episode_title




Raoul Corciulo


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Raoul Corciulo ist Geschäftsführer der Vendomat AG und Country Manager GASTROFIX sowie Mitinhaber beider Unternehmen. Er hat über viele Jahre prozessorientierte Systemlösungserfahrung und ist Experte für die Digitalisierung in der Gastronomie.





Die Abacus Business Software

Durch die ideal aufeinander abgestimmten Dienstleistungen der vier Unternehmen Saviva, Abacus, Optisoft GmbH (Pauli’s Kitchen Solution) und Gastrofix wird Hotellerie- und Gastronomiebetrieben ermöglicht, massgeblich Aufwand und Zeit einzusparen. Marc-André Theytaz, Leiter Abacus Zeiterfassung, Abacus Research AG, betreut die Lösung. Er gibt uns in einem Interview Auskunft über die Anwendungen sowie die neuesten Entwicklungen in seinem Unternehmen.


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Herr Theytaz, welches sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung in der Gastronomie?

Wir haben für verschiedene Anwendungsbereiche Entwicklungen vorangetrieben, ein Bereich ist die Zeiterfassung und die Personaleinsatzplanung. Bei der Zeiterfassung haben wir Wert auf ein bedienerfreundliches System gelegt. Es passt sich den Gewohnheiten der Angestellten an. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Arbeitszeiten zu registrieren – an einem fixen Terminal oder auf dem Smartphone. Ausserdem bietet AbaNinja die Möglichkeit, die Rechnungen von Saviva und weiteren Unternehmen als E-Rechnung zu empfangen und zu verarbeiten. Das Erfassen der Lieferanten-Rechnungsbelegen ist damit hinfällig.


Die Business Software AbaNinja bietet Gastronomen alles, um ihren Betrieb kosten- und zeiteffizient zu betreiben. Für wen eignet sich diese Software ganz besonders?

AbaNinja ist grundsätzlich für alle Betriebe in der Gastrobranche geeignet. In Kombination mit den eingangs erwähnten Partnerlösungen kann der grösste Effizienzgewinn erzielt werden.


Welches sind die relevantesten Vorteile von AbaNinja und wie erleichtert die Software Ihren Kunden den Alltag?

AbaNinja ist sehr einfach zu bedienen. Zudem ist AbaNinja ein cloudbasiertes System, weshalb Installations-/Wartungs- oder Updatearbeiten entfallen und dadurch Kosten eingespart werden können. Darüber hinaus kann AbaNinja mit dem Buchhaltungssystem von Abacus gekoppelt werden, was die Lösung für wachsende Unternehmen besonders interessant macht, da eine Skalierung reibungslos möglich ist.

Neben dem Kassenabschluss werden auch Konsumationen auf Rechnung an AbaNinja übermittelt. Sie können elektronisch per Mail oder ausgedruckt fakturiert werden. Dabei werden die Kunden- und Artikeldaten von der Kasse übermittelt, womit eine Doppelerfassung entfällt. AbaNinja bietet die Möglichkeit, Einzahlungsscheine – bzw. in Kürze auch Rechnungen mit Schweizer QR-Code – zu generieren, die offenen Posten mit der Bank automatisch abgleichen zu lassen und Mahnungen bei Bedarf direkt auszulösen. Auch Offerten können einfach und schnell im eigenen Corporate Design erstellt werden. Dies sind nur einige Funktionen, die den administrativen Alltag in der Gastronomie vereinfachen und helfen, Zeit einzusparen.


AbaNinja entwickelt sich stets weiter. Mit welchen neuen Features können Ihre Kunden in nächster Zeit rechnen?

Der Fokus der Weiterentwicklung liegt aktuell bei weiteren Bankenschnittstellen, wie der PostFinance und diverse Kantonalbanken; einer VoIP-Integration in Zusammenarbeit mit der Swisscom zum Empfang eingehender und Starten ausgehender Anrufe; der Anbindung unserer Mobile App AbaCliK zum bequemen Scannen von Belegen bzw. Quittungen und der automatischen Weiterleitung an AbaNinja. Daneben werden bestehende Bereiche stetig optimiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.abacus.ch




Marc-André Theytaz


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Marc André Theytaz ist Leiter Abacus Zeiterfassung. Mit seinem Team unterstützt er die Partner beim Vertrieb der neuesten Abacus Entwicklungen und berät Interessenten von der Personaleinsatzplanung über die Zeiterfassung bis zur Lohnabrechnung. Aufgrund seines Erfahrungsschatzes ist Marc-André der «Mister Time» der Abacus.





JETZT DIE NEUE SAVIVA INTEGRALE-APP ENTDECKEN

Saviva entwickelt ihre digitalen Services laufend weiter und findet immer neue Wege, um ihren Kunden Zeit zu sparen und den Arbeitsalltag zu erleichtern. Mit der neuen Saviva Integrale-App wird Ihr Einkaufsprozess jetzt noch schneller und einfacher. Mit ein paar wenigen Clicks steht Ihnen via Smartphone oder Tablet das gesamte Saviva Sortiment mit über 12 000 Artikeln zur Verfügung.


Mobil einkaufen ist jetzt noch einfacher und effizienter: Bestellen Sie ab sofort ganz bequem mit der neuen Saviva Integrale-App. Ein praktischer und schneller Einkaufsprozess ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die umfassenden Sortimente von Saviva Food Services, Mérat, Winehouse sowie Saviva Health Services.

Finden Sie Ihre Lieblingsprodukte, lassen Sie sich von unserem Produktekatalog inspirieren und entdecken Sie unsere Aktionen. Die neue Integrale-App steht Ihnen rund um die Uhr fürs mobile Einkaufen zur Verfügung.


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DIE GASTRONOMIE-SOFTWARE PAULI’S KITCHEN SOLUTION

Oliver Hunziker, Geschäftsführer Optisoft GmbH, hat mit «Pauli’s Kitchen Solution» das Nachfolgeprodukt der bekannten Software «Kochtopf» der Firma Carosoft entwickelt. Er gibt uns in einem Interview Auskunft über die Anwendungen sowie die neuesten Entwicklungen seines Unternehmens.

Herr Hunziker, welches sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung in der Gastronomie?


Immer mehr Dienstleister und Zulieferer in der Gastronomie-Branche haben ein digitales Angebot. IPad-Kassen, Rezept-Datenbanken, Buchhaltungsprogramme, Produktbestellungen bei Grossbetrieben – viele Abläufe sind digitalisiert. Damit diese nicht als einzelne «Insel-Lösungen» bedient werden müssen, ist es daher zentral, Abläufe miteinander zu verbinden. Geeignete Schnittstellen jeder Software ermöglichen den Datenfluss. Das spart Aufwand und Zeit. Wir arbeiten daran, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und Abläufe ständig zu optimieren.


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Eine wichtige Datengrundlage von «Pauli’s Kitchen Solution» sind die Rezepte aus dem Klassiker «Pauli», ein offizielles Lehrmittel für die Küche. Für wen eignet sich diese Software ganz besonders?

Pauli’s Kitchen Solution besteht aus dem kostengünstigen Basismodul mit Produktestamm und über 4400 Rezepten sowie einem umfangreichen Angebot an Zusatzmodulen, welche auf die Bedürfnisse verschiedenster Betriebe zugeschnitten sind. Die Software eignet sich für jede Betriebsgrösse: Unsere Kundschaft reicht von kleinen Restaurants und Hotels bis zu grossen Alters- und Pflegezentren, Spitälern, Hotel- und Restaurantketten oder Betrieben mit eigenen Produktionsstätten.

Vom Inhalt her deckt die Software die Rezepte- und Menukalkulation, das Bestellwesen, das Inventar, Druck von Menuplänen, Etiketten, Speise- und Weinkarten ab. Von der Offerte bis zur Schlussrechnung, von der Kundenbestellung im Restaurant bis zur Nachbestellung beim Lieferanten.


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Welches sind die relevantesten Vorteile von Pauli’s Kitchen Solution und wie erleichtert die Software Ihren Kunden den Alltag?

Ein grosser Vorteil sind die Schnittstellen zu Lieferanten und anderen Softwareanbietern. Pauli’s Kitchen Solution ermöglicht damit den Datenfluss und ist daher ein wichtiges Glied im digitalen Kreislauf in der Gastronomie. Aufwändige Arbeitsschritte entfallen, es gibt weniger Fehler, und die Daten sind immer aktuell. Der Kunde hat jederzeit den Überblick. Als Mietsoftware fallen keine Anschaffungskosten an. Sinnvolle Zusatzmodule werden dazugemietet, Software-Updates sind kostenlos. Der Kunde zahlt nur, was er braucht.


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Pauli’s Kitchen Solution entwickelt sich stets weiter. Mit welchen neuen Features können Ihre Kunden in nächster Zeit rechnen?

Wir arbeiten daran, den erwähnten Entwicklungen im Bereich Digitalisierung in der Gastronomie Rechnung zu tragen, und optimieren die Abläufe ständig. Von unseren Kunden erfahren wir direkt aus der Praxis, wo Erweiterungsbedarf besteht. Derzeit ergänzen wir das Bestellmodul. Aus den Daten in der Bestellung wird direkt ein Lieferschein erstellt, welcher auch elektronisch eingelesen werden kann.

Weitere Informationen zu Pauli’s Kitchen Solution sind erhältlich unter www.optisoft.ch





ALLERGEN- UND DEKLARATIONSMANAGEMENT IN DER GASTRONOMIE

Mehr Transparenz für die Gäste in der Gastronomie. Mit dem neuen Lebensmittelrecht wurden die Auflagen betreffend Lebensmittelkennzeichnung in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung an die europäische Gesetzgebung angeglichen.


Neue Regeln in den Deklarationsvorschriften, die Abkehr vom Positiv-Prinzip, die mikrobiologische Beurteilung von Lebensmitteln, Selbstkontrolle-Erleichterungen für Kleinstbetriebe und national einheitliche Kontrollfrequenzen bei bewilligungs- und meldepflichtigen Betrieben bringen je nach Konzept Erleichterungen oder Komplexität bei der operativen Umsetzung. Im Vordergrund stehen die Deklarationsthemen bei offen in Verkehr gebrachten Lebensmitteln sowie im Fernabsatz (Online-Verkauf).


Deklaration Fisch im Offenverkauf

Neu muss im Gastronomiebetrieb neben Fleisch auch bei Fisch die Herkunft deklariert werden. Bei Verwendung von ganzem Fisch, Filets oder Stücken von Fisch muss die Herkunft schriftlich angegeben werden. Im Gegensatz zum Zuchtfisch wird bei im Meer gefangenen Fischereierzeugnissen anstelle des Produktionslandes das Fanggebiet deklariert.


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Deklarationsvorschrift für Fisch und Allergene


Allergenkennzeichnung

Die Informationspflicht umfasst die Bekanntgabe über das Vorhandensein von den 14 Hauptallergenen (Glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Hartschalenobst & Nüsse, Sellerie, Senf, Sesam, Schwefeldioxid & Sulfite, Lupinen und Weichtiere) in Lebensmitteln und Zutaten. Dabei gilt im Grundsatz das Prinzip der Schriftlichkeit. Hier können beispielsweise die allfälligen Allergene innerhalb der Menükarte im Restaurant oder am Display im Take-Away deklariert werden. Es kann aber auch ein schriftlicher Hinweis vermerkt werden, dass die Informationen beim Personal nachgefragt werden können. Dies ist jedoch nur erlaubt, wenn die Angaben schriftlich vorliegen oder eine fachkundige Person sie unmittelbar erteilen kann.


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Deklarationen verwendeter Lebensmittel

Neben den unter «Deklaration Fisch im Offenverkauf» sowie «Allergenkennzeichnung» erwähnten schriftlichen Deklarationspflichten sind auch alle Informationen zu den verwendeten Lebensmitteln, wie sie auch auf den vorverpackten Lebensmitteln vorzufinden sind, auf Anfrage mündlich anzugeben.

Die Deklarationen in der Saviva Online-Datenbank unterstützt Saviva Kunden unabhängig vom Betriebstyp und dem Digitalisierungsgrad bei der gesetzeskonformen Umsetzung der Auflagen. Da wir die Deklarationen aufgrund von Rezepturänderungen der Produzenten laufend aktualisieren, empfehlen wir die Informationen jeweils direkt aus unserer Online-Datenbank  zu beziehen oder zumindest regelmässig zu überprüfen.

Wenn Sie den gewünschten Artikel gefunden haben, klicken Sie auf den Produktetext. Dann werden die Detailinformationen zu den Produkten angezeigt, wo Sie auch alle essentiellen Informationen zu Allergenen, Herkunft von Fisch und Nährwerten finden.


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DIE ZUKUNFT DER KASSENSYSTEME

Durch die ideal aufeinander abgestimmten Dienstleistungen der vier Unternehmen Saviva, GASTROFIX, Abacus und Pauli’s Kitchen Solution wird Hotellerie- und Gastronomiebetrieben ermöglicht, massgeblich Aufwand und Zeit einzusparen. Raoul Corciulo, GASTROFIX Country Manager Schweiz, gibt uns in einem Interview Auskunft über die Anwendungen sowie die neuesten Entwicklungen in seinem Unternehmen.

Herr Corciulo, mit über 15’000 verkauften Lizenzen ist GASTROFIX einer der europaweit grössten Anbieter von iPad-Kassen mit Cloud-Anbindung. Welches sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung in der Gastronomie?


Die wichtigsten Entwicklungen sind einerseits diejenigen, welche den Gastronomen bei sich wiederholenden Tätigkeiten entlasten und andererseits jene, welche automatisch im Hintergrund durchgeführt werden.

Drei Beispiele:
1) Wünscht der Gast eine Rechnung, soll diese an der Kasse als Debitor abgeschlossen und ohne zusätzliche Erfassung automatisch in der Buchhaltung eingepflegt werden. Der Versand an den Gast erfolgt digital, inkl. Einzahlungsschein und mit automatischem Mahnlauf. Danach kann er die Rechnung direkt online begleichen. Der gesamte Prozess verläuft durchgehend ohne Papier.

2) Alle Artikel sind mit ihrem Rezept zu Pauli’s Kitchen Solution verknüpft und können je nach Wochenplanung automatisch beim Produzenten/Lieferanten bestellt werden. Die Nährwerte und Allergene werden eigenständig beim Kassenartikel via Pauli’s Kitchen Solution hinterlegt und können vom Kellner an der Kasse aufgerufen werden. Dies ermöglicht eine noch kompetentere Auskunft an den Gast.

3) Der Gastgeber soll sich nicht um aufwändige Monatsabschlüsse kümmern müssen. Diese werden automatisch erstellt/berechnet und von der Buchhaltung und/oder dem Treuhänder direkt abgerufen. Auch der «Gesundheitszustand» seines Unternehmens wird ihm mehrmals täglich visualisiert, damit er entsprechend handeln kann.


Sie arbeiten mit Ihrer Firma GASTROFIX an der Zukunft der Kassensysteme. Für wen eignet sich Ihre Lösung ganz besonders?

Die Menschen werden mobiler, digitaler und aufgeklärter. Dies hat starke Auswirkungen auf die Entwicklung der Gastronomie. Eines der prägnantesten Merkmale dieses Wandels ist die zunehmende funktionale Durchmischung. Zeiten und Orte an denen gearbeitet, gegessen oder Freizeitaktivitäten nachgegangen wird, verschwimmen zunehmend. Somit gibt es auch nicht DEN Gastronomen oder DAS Konzept. Daher eignet sich  GASTROFIX vielmehr für zukunftsorientierte Gastronomen und Hoteliers jeder Grösse, die sich und ihr Unternehmen im digitalen Kreislauf der Gastronomie entlasten wollen.


Welches sind die relevantesten Vorteile von Pauli’s Kitchen Solution und wie erleichtert die Software Ihren Kunden den Alltag?

Die wichtigsten Vorteile von unserem System können wie folgt zusammengefasst werden:

  • GASTROFIX ist ein iPad-Kassensystem. Der Kunde kann sich seine iPads selber beschaffen. Sollte ein iPad kaputt gehen, kann dieses innert Sekunden selber ersetzt und unterbrechungsfrei weitergearbeitet werden.

  • Die gesamte Software für die Programmierungen und Auswertungen ist in der Cloud. Auch hier spart der Kunde: Er benötigt keine teuren Rechner oder gar Server und somit auch keinen Unterhalt.

  • Mit GASTROFIX bekommt jeder Kunde ein kostenloses Backoffice-Paket und kann darin Offerten, Rechnungen und Mahnungen erstellen und verwalten. Der Treuhänder wird eng in den Prozess eingebunden, damit der Verwaltungsaufwand minimiert und der Kunde auch hier durch die digitalisierten Prozesse Geld spart.

  • GASTROFIX ist super einfach in der Anwendung. Viele Kunden bestätigen uns, dass sie neue Mitarbeiter gar nicht mehr schulen müssen «sie stehen hin und arbeiten intuitiv damit».

  • Mit der Schnittstelle zu Pauli’s Kitchen Solution errechnet die Rezepturkalkulation die kommende Warenbestellung und zeigt mittels Einkaufspreis-Kalkulation den Deckungsbeitrag und Marge.

GASTROFIX entwickelt sich stets weiter. Mit welchen neuen Features können Ihre Kunden in nächster Zeit rechnen?

Die Entwicklungen reduzieren den Zeitaufwand für unsere Kunden in verschiedenen Bereichen. Hier einige Beispiele:

  • Website Integration: Wird ein neuer Kassenartikel angelegt wird dieser auf der Website automatisch mit Bild, Text, Allergenen und Preis aktualisiert. Dies spart dem Manager enorm viel Zeit.

  • Taxi-Ruf: Während der Gästebetreuer mit dem mobilen iPadMini am Tisch die Rechnung präsentiert, kann er mittels einem Tastendruck dem Gast direkt ein Taxi bestellen. Dies spart dem Service Zeit und Aufwand.

  • Self-Ordering am Tisch: Für eilige Gäste gibt der Gästebetreuer, nach Aufnahme der Erstbestellung, dem Gast die Möglichkeit, alle weiteren Bestellungen via seinem eigenen Smartphone zu tätigen, inklusive der Rechnungsaufforderung.

  • Self-Ordering am Eingang: Mit dem Trend von «Fast Good Food» bieten klassische Betriebe ihre Menüs immer öfter auch als Take away an. Auch hochfrequente Betriebe mit zusätzlichem Take away bieten ihren Gästen mittels 24“ Touchscreen die Möglichkeit, das Menu selber zusammenzustellen und direkt zu bezahlen. Die Bestellungen gehen ohne Umwege in die Küche und der Service wird dadurch entlastet.

  • Der Gastro Performance Indicator: Dient dem Restaurant-Manager als Indikator zum Zustand seines Unternehmens. Der Gastronom hinterlegt seine Fixkosten wie Miete, Löhne, Strom- und Wasserkosten. Weiter auch Versicherungskosten und Abschreiber sowie die Brutto-Marge pro Hauptgruppe. Er sieht binnen Sekunden den aktuellen «Gesundheitszustand» seines Unternehmens und erkennt sofort, ob der tägliche Break-even erreicht ist. Diese Berechnung kann mehrmals täglich, wöchentlich oder monatlich erfolgen und ist äusserst einfach via Smartphone und PC abrufbar.

Weitere Informationen zu GASTROFIX




Raoul Corciulo


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Raoul Corciulo ist Geschäftsführer der Vendomat AG und Country Manager GASTROFIX sowie Mitinhaber beider Unternehmen. Er hat über viele Jahre prozessorientierte Systemlösungserfahrung und ist Experte für die Digitalisierung in der Gastronomie.